Monatsübersicht Oktober 2020

Oktober 2020 – Die Monatsübersicht

Ein neuer Lockdown wegen Corona, die verstrichene Frist der Brexit-Verhandlungen und die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl – genug Gründe, meine Aktien zumindest ein klein wenig in ihrer Entwicklung auszubremsen. Dafür steigen immerhin meine Dividendeneinnahmen – wenn auch auf verhältnismäßig niedrigem Niveau.

Insgesamt ist mein Vermögen im Oktober um rund 3,3% geschrumpft. Auf Jahressicht hingegen liege ich immerhin noch mit 2,3% im Plus. Das ist mit Sicherheit weniger, als ich mir zu Beginn des Jahres gewünscht habe. Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und all den anderen politischen Brandherden in bedeutenden Märkten bin ich allerdings durchaus froh, aktuell nicht in den roten Zahlen zu stehen.

Dividendendepot

Mein Dividendendepot ist rund 4.500 Euro weniger wert als noch Ende September. Der Oktober war ein Monat mit munter schwankenden Aktienkursen.

Dividenden im Oktober 2020

Meine Netto-Dividendeneinnahmen aus dem Dividendendepot beliefen sich im Oktober auf 101,75 Euro. Im Vergleich zum Oktober 2019 ist das eine Steigerung von knapp über 30%. Trotzdem ist der Oktober einer meiner schwächsten Monate, was die Dividendeneinnahmen betrifft.

UnternehmenAnzahlBruttoNettoDividendeVeränderung
Coca Cola5218,18 €13,54 €$0,410%
Illinois Tool Works2423,05 €17,16 €$1,146,5%
McCormick2111,03 €8,21 €$0,620%
Cisco20863,67 €47,40 €$0,360%
Sysco4316,25 €12,10 €$0,450%
RPM International144,50 €3,34 €$0,385,6%

Coca Cola beispielsweise zahlt im Vergleich zum Vorjahr eine um 1 Cent erhöhte Dividende. Durch den veränderten Wechselkurs habe ich insgesamt trotzdem eine niedrigere Ausschüttung erhalten als noch vor 12 Monaten. Das gleiche gilt für Cisco. Bei Illinois Tool Works und McCormick habe ich in dem Zeitraum noch Aktien hinzugekauft, so dass ich doch auf einen höheren Betrag komme. Sysco und RPM sind neu in mein Depot gekommen.

Illinois Tool Works (ITW) hat seine Quartalsdividende von zuletzt 1,07 US-Dollar auf jetzt 1,14 Dollar angehoben. Das ist eine Steigerung um 6,5%. In diesem Corona-Jahr ist das noch ein ganz passabler Wert. Nach AbbVie im Februar (+10,3%) und McCormick im Januar (+8,8%) ist das immerhin die dritthöchste Steigerung in meinem Depot.

Etwas bescheidener fiel die Erhöhung bei RPM International aus. Dort stieg die Quartalsdividende von 0,36 Dollar auf 38 Cent. Das entspricht einem Anstieg von 5,6%. Für mich war es allerdings die erste Zahlung von RPM.

Käufe & Verkäufe

Gekauft habe ich 11 Aktien von Waste Management (WM) für 1.064,21 Euro inklusive Gebühren.

Das bedeutet einen Kaufkurs von 96,75 Euro. Mein Bestand ist damit auf 84 Anteile gestiegen. Der durchschnittliche Kaufkurs für alle Aktien von WM ist damit auf 73,68 Euro gestiegen.

Zuletzt hat WM im September eine Quartalsdividende von 0,545 US-Dollar gezahlt. Im März hatten sie die Dividende um 6,3% angehoben. Das war die 17. Anhebung in Folge. Damit sind sie noch kein Dividendenaristokrat, aber auf einem guten Weg dahin.

Waste Management ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf Abfallwirtschaft spezialisiert hat.

Verkauft habe ich nur ein Teilrecht aus dem Spin-Off von Siemens Energy. Für das halbe Bezugsrecht wurden mir 11,50 Euro ausgezahlt.

Kursdepot

Mein Kursdepot hat rund 1.500 Euro im Vergleich zum Vormonat verloren. Auch hier sind Dividenden geflossen, und zwar in Höhe von 37,42 Euro. Ein Vergleich zum Vorjahr (17,81 Euro) ist hier aber eher sinnlos, da ich bei der Aktienauswahl für das Kursdepot auf vieles achte. Auf die Dividendenausschüttung allerdings nicht. Naja. Sagen wir es so: Sollte sich eine Aktie zeigen, die schön im Kurs steigt und seit längerer Zeit auch steigende Dividenden zahlt, dann qualifiziert sie sich eher für das Dividendendepot.

Käufe & Verkäufe

Gekauft habe ich im Oktober 2020 keine Aktie für das Kursdepot.

Verkauft habe ich meine Position von TeamViewer. Nachdem der Kurs in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen ist, habe ich jetzt die Reißleine gezogen. Leider hatten es die Papiere noch nicht ganz ins Plus geschafft. Der Verlust wurde mit bereits bezahlten Steuern verrechnet. So trenne ich mich am Ende von meinen 42 Anteilsscheinen mit einem Verlust von 66,43 Euro. TeamViewer war im Oktober 2020 aber auch die einzige Position, die unter meinen Stoppkurs gefallen ist.

Da der Verkauf erst am Ende des Monats passiert ist, habe ich noch kein neues Unternehmen für einen Kauf ausgespäht.

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