Dividendeneinnahmen im Februar

Dividendeneinnahmen im Februar 2021

Meine Dividendeneinnahmen im Februar zeigen ein durchwachsenes Bild. Da gibt es auf der einen Seite Kürzungen, auf der anderen Seite eine Steigerung um mehr als 10%. Das reicht aber nicht, um auf eine positive Bilanz zu kommen: Meine Einnahmen sinken im Vergleich zum Februar des Vormonats um 5,8%.

Immerhin noch 320,12 Euro Dividendeneinnahmen konnte ich verzeichnen. Das ist eine stattliche Summe. Im Vorjahr waren es aber noch 339,85 Euro. Woran liegt das? Schauen wir uns die Entwicklung doch genauer an.

Dividendeneinnahmen im Februar

UnternehmenNettoDividendeVeränderung
Lowe’s Companies19,67 €$0,600%
Siemens178,50 €3,50 €-10,3%
AbbVie55,36 €$1,3010,2%
Procter & Gamble27,60 €$0,79070%
Caterpillar38,99 €$1,030%
320,12 €-5,8%

AbbVie (WKN: A1J84E) hat wie schon ein Jahr zuvor seine Dividende um etwas mehr als 10% angehoben. Das freut mich natürlich. Letztes Jahr hat AbbVie mit einer Erhöhung um 10,3% meine persönlichen Top 5 der Dividendenerhöhungen 2020 angeführt. Ich bin gespannt, wie weit vorne sie 2021 in meiner Rangliste stehen werden. Der Nettoertrag ist leider trotzdem gesunken: Selbst diese deutliche Erhöhung konnte die Dollarschwäche nicht völlig ausgleichen. Die Nettodividende sank um wenige Cent von 55,81 Euro auf 55,36 Euro.

Siemens (WKN: 723610) hingegen beschreitet den Weg leider in die andere Richtung. Von 3,90 Euro Dividende im Vorjahr sinkt der Betrag auf 3,50 Euro. Eine Überraschung ist das nicht unbedingt. Die Absenkung ist wohl im Rahmen des Spin-Offs von Siemens Energy zu sehen. So bin ich jetzt etwas hin und hergerissen. Meinen eigenen Regeln zufolge würde die Aktie in meine Kategorie C abrutschten und zum potentiellen Verkaufskandidaten. Siemens war aber meine allererste Aktie. Da werde ich – obwohl das eigentlich nicht passieren sollte – etwas nostalgisch. Die Rendite stimmt, und tendenziell sollte die Dividende in Zukunft wieder steigen. Ich setze sie für mich daher erst einmal auf „Hold“. Ich behalte sie, kaufe aber nicht nach.

Kurz zu den anderen Unternehmen:

Lowe’s Companies (WKN: 859545) beschert mir mehr Einnahmen als im Vorjahr. Der Anstieg von 12,58 Euro auf 19,67 Euro liegt vor allem an dem Zukauf von weiteren 17 Anteilsscheinen im Laufe der vergangenen 12 Monate. Dazu kam eine Erhöhung von rund 9% im vergangenen November.

Procter & Gamble (WKN: 852062) hat seine Dividende zuletzt im Mai 2020 um 6% erhöht. Das reicht nicht, um den ungünstigen Dollarkurs auszugleichen.

Noch weniger ausgleichen kann Caterpillar (WKN: 850598). Meine zweitgrößte Position habe ich intern erst einmal auf „Halten“ gesetzt. Im August 2019 hatte das Unternehmen seine Dividende um fast 20% erhöht. Leider war das seither auch die letzte Steigerung.

Drei Faktoren sind hauptverantwortlich für meine gesunkenen Dividendeneinnahmen im Februar: Siemens kürzt die Dividende, der Dollar schwächelt deutlich und Corona hat die Dynamik der Dividendensteigerungen gebremst.

Die aufaddierten Dividendeneinnahmen der ersten beiden Monate sind aber immerhin noch leicht gestiegen: Während mein Dividendendepot in den ersten beiden Monaten des letzten Jahres 422,33 Euro netto abgeworfen hatte, sind es dieses Jahr immerhin schon 432,20 Euro.

Kumulierte Dividenden im Februar 2021
Die aufaddierten Netto-Dividenden

Käufe und Verkäufe

Im Februar habe ich keine Aktien für mein Dividendendepot gekauft.

Verkauft habe ich meine Anteile von Viatris. Diese hatte ich aus dem Spin-Off von Pfizer erhalten. Da ich nicht weiß, was ich davon halten soll, habe ich sie unter Beobachtung gestellt. Der Kurs ist dann aber eingebrochen. Also habe ich sie verkauft. Für meine 17 Anteile habe ich (nach Abzug der Gebühren) 212,30 Euro erhalten.

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