Dividenden April 2021

23% mehr Dividenden im April

Sieben Konzerne lassen mich an ihren Erfolgen teilhaben. Das ist das Schöne an regelmäßigen Dividendenzahlungen: Einmal in die richtigen Aktien investiert, erhalte ich immer und immer wieder meinen Anteil der Unternehmensgewinne. Der April ist einer meiner schwächeren Dividendenmonate. Erfreulich: Im Vergleich zum Vorjahr ging es um 23% nach oben.

Dahinter stecken ein paar Prinzipien, die mir helfen sollen, zu Wohlstand zu kommen. Jeden Monat gebe ich weniger Geld aus, als ich einnehme. Das gesparte Geld gebe ich nicht für das neueste Handy, den größten Fernseher oder ein (zu) großes Auto aus. Ich stecke es lieber in Aktien. So profitiere ich vom Erfolg der Wirtschaft, des Unternehmens. Und bekomme so von Zeit zu Zeit ein kleines Zubrot in Form von Dividenden. Durch den Kauf von mehr Anteilen – und der Tendenz steigender Ausschüttungen bei Dividendenaristokraten – soll dieses Zubrot immer größer werden.

Dividenden im April

UnternehmenNettoDividendeVeränderung
Coca Cola13,79 €$ 0,422,4%
Illinois Tool Works17,04 €$ 1,140,0%
Cincinnati Financial4,71 €$ 0,635,0%
Sysco16,65 €$ 0,450,0%
McCormick11,73 €$ 0,340,0%
Cisco47,18 €$ 0,372,8%
RPM International7,00 €$ 0,380,0%
118,10 €23,0%

Coca Cola (WKN: 850663). Noch immer ist Coca Cola einer der wertvollsten Markennamen der Welt – und mit Sicherheit einer der bekanntesten. Nachdem die Dividenden vor wenigen Jahren kaum mehr durch die Gewinne gedeckt wurden, scheint sich der Konzern wieder gefangen zu haben. Die Gewinne sind gestiegen, die Dividenden wurden nur in geringem Maße erhöht. So steigt auch dieses Mal die Quartalsdividende gerade einmal um einen Cent oder 2,4%. Ich erfreue mich also an den Coca-Cola-Aktien, die ich im Depot habe. Auf meiner Nachkaufliste stehen Unternehmen mit einer dynamischeren Entwicklung weiter oben.

Illinois Tool Works (WKN: 861219) wurde 1912 als Unternehmen zur Herstellung und zum Vertrieb von Metall-Schneidwerkzeugen gegründet. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus ein Mischkonzern, der in vielfältigen Geschäftsfeldern mitmischt: Verpackungen und Lackierungen, Schweißproduktionen und Klebstoffe oder Lebensmittel-Ausrüstungen. Bei einer Dividendenrendite von zumeist ca. 2% decken die Gewinne locker die Ausschüttung. Und diese Ausschüttungen steigen inzwischen seit 46 Jahren. Im Vorjahr hatte ich noch 17 Anteile, inzwischen sind 7 weitere Stücke hinzugekommen.

Cincinnati Financial (WKN: 878440). Im März 2021 habe ich erstmals Aktien des Versicherungsunternehmens in mein Dividendendepot gelegt – und daher auch erstmals eine Ausschüttung erhalten. Der Anbieter von Schaden-, Haftpflicht- und Lebensversicherungen steigert seine Dividenden seit inzwischen mehr als 60 Jahre. Diesen Monat ging es um 3 US-Cent oder 5% nach oben.

Sysco (WKN: 859121) zahlt seit einem halben Jahrhundert steigende Dividenden. Ein König im Dividendenadel. Allerdings verspätet sich die fällige Anhebung in diesem Jahr. Um den Rhythmus beizubehalten, hätte die Zahlung im Januar bereits erhöht werden müssen. Zwölf Monate zurück hatte ich noch keine Anteile im Depot, inzwischen sind es 60 Stück. Solange einer der weltweit größten Lieferanten für Lebensmittel die erwartete Dividendenerhöhung jedoch aufschiebt werde ich auch nicht weiter nachkaufen.

McCormick (WKN: 858250) ist weltweit der größte Gewürzhersteller. Die Dividenden steigen schon seit mehr als 30 Jahre. Zuletzt im Januar um fast 10%. Im April 2020 hatte ich noch 15 Anteile im Depot. Ein Aktiensplit im Verhältnis 1:2 im vergangenen Dezember und zwei Nachkäufe haben die Anzahl in der Zwischenzeit auf 56 Stück anwachsen lassen.

Cisco (WKN: 878841) ist ein Netzwerkausrüster, bekannt für seine Router und Switches. Inzwischen ist das Unternehmen auch in der Cloud und in der IT-Sicherheit unterwegs. Cisco ist noch lange kein Dividendenaristokrat, sondern zahlt seit erst 11 Jahren steigende Dividenden. Ich hoffe allerdings, dass sie daran arbeiten, in diesen erlesenen Kreis aufzusteigen. Auch 2021 arbeiten sie an der Fortsetzung ihrer Steigerungen. Leider ist es gerade einmal eine um einen US-Cent (oder 2,8%) erhöhte Quartalsdividende geworden. Immerhin ist diese gut durch die Unternehmensgewinne gedeckt. Ich hoffe, dass Cisco (das mit 7,1% Anteil meine viertgrößte Position im Dividendendepot ist) bald wieder etwas mehr Dynamik in der Gewinn- und Dividendenentwicklung zeigt.

RPM International (WKN: 863462) schlussendlich ist ein Produzent von Bauchemikalien, Dicht- und Beschichtungswerkstoffen. Das 1947 gegründete Unternehmen zahlt seit 47 Jahren steigende Dividenden. Die letzte Erhöhung gab es im vergangenen Oktober. Vor zwölf Monaten hatte ich noch keine Anteile im Depot, inzwischen sind es 30 Stück.

Käufe und Verkäufe

Verkauft habe ich keines meiner Unternehmen im Dividendendepot. Zuletzt hatte ich im März Fielmann abgestoßen. Disney wackelt aufgrund der ausbleibenden Dividendenzahlungen, vorläufig freue ich mich allerdings darüber, dass es in den vergangenen zwölf Monaten im Kurs um mehr als 50% nach oben ging.

Allerdings habe ich auch keinen Kauf getätigt. Im März habe ich meine Barreserven nahezu komplett investiert. Da ich für einen Kauf im Dividendendepot immer mindestens 1.000 Euro aufbringen möchte, muss ich mich bis zur nächsten Einkaufsrunde noch etwas gedulden.

Die größten Positionen im Dividendendepot

Ausblick auf den Mai

Der Mai ist mein stärkster Dividendenmonat. Das liegt daran, dass mit der Münchner Rückversicherung und BASF gleich zwei deutsche Unternehmen in meinem Depot ihre Dividende ausschütten werden. Beide zahlen eine recht hohe Dividendenrendite, werden aber voraussichtlich die Dividendenhöhe des vergangenen Jahres beibehalten. Procter & Gamble hingegen wird voraussichtlich ganze 10% mehr auszahlen als bisher. Ich freue mich auf den Mai. Und du?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.